Tierleid, was tun?

Quelle Deutscher Tierschutzbund


Wenn ihr beobachtet, dass ein Tier schlecht gehalten wird, hat das Veterinäramt die Befugnis einzuschreiten. Dafür benötigt es Beweise von Augenzeugen aus 1. Hand. 


Notiert Ort, Zeit, Name, Anschrift, ggf. Autokennzeichen, macht Fotos.

Holt Zeugen dazu, die eure Angaben bestätigen.

Wendet euch mit allen Beweisen an das Veterinäramt in eurer Stadt.

Wenn es Hinweise auf Tierquälerei oder Tiermisshandlung erhält, muss es überprüfen, wie die Tiere gehalten werden.

Bestätigt sich der Verdacht, kann es Haltungsbedingungen festlegen oder auch Tiere beschlagnahmen.


Bei akuter Not oder im eindeutigen Fall von Tierquälerei könnt ihr euch direkt bei der Polizei melden und dort Strafanzeige stellen.

Das ist für euch nicht mit Kosten verbunden und trägt dazu bei, Tierquäler zur Verantwortung zu ziehen.



Welpenhandel

Quelle: Deutscher Tierschutzbund


Online-Anzeigen von Katzen- oder Hundewelpen wirken auf den ersten Blick oft seriös.

Doch dahinter verbergen sich häufig illegale Vermehrer aus Osteuropa, die mit kranken und traumatisierten Welpen Geld machen. 


Sie pferchen sie über weite Strecken in enge Transportkisten.

Dabei müssen sie viele Stunden in ihren eigenen Exkrementen, häufig ohne Futter oder frisches Wasser ausharren.

Die Kleinen sind verängstigt, meist viel zu jung und oft krank. Nicht alle überleben die Fahrt. 


Wenn die Welpen zu den Menschen kommen, die sie online gekauft haben, scheint häufig erst einmal alles in Ordnung zu sein.


Doch bei vielen verschlechtert sich der Zustand nach wenigen Stunden bis Tagen.

Aufgrund der schlechten Aufzucht im Herkunftsland, fehlender tiermedizinischen Versorgung und langer Transporte erkranken viele Welpen nach ihrer Ankunft schwer, etwa an Parvovirose. 


Einige der illegalen Transporte werden von der Polizei gestoppt, viele bleiben unentdeckt.

Die Behörden bringen die beschlagnahmten, meist kranken Tiere in Tierheime, die sich aufopferungsvoll kümmern und dabei an ihre Grenzen geraten. 


Bitte kauft keine Tiere im Internet

Unterstützt Tierheime bei der Versorgung der traumatisierten Welpen.


Bye Bye 2025

Wo ist nur die Zeit geblieben?

Schon wieder geht ein Jahr zu Ende und wir blicken verwundert zurück.

Das Rad der Zeit scheint sich immer schneller, immer lauter, hektischer und gnadenloser zu bewegen.

 

Die Welt verändert sich rasant, was heute gilt ist morgen schon wieder vorbei.

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